Russland und Belarus stimmen zusätzliche Ausgaben für ihr gemeinsames Flugzeugprojekt LMS-192 Osvey ab. Nach Angaben des russischen Industrie- und Handelsministers Anton Alikhanov gab es Schwierigkeiten bei der Abstimmung mit den künftigen zivilen und militärischen Kunden sowie bereits während des Vorentwurfs.
Derzeit werde die endgültige Konstruktionsdokumentation fertiggestellt. Erst danach lasse sich abschätzen, wie viel die Fortsetzung des Projekts kosten werde. Russland und Belarus verhandeln laut Alikhanow bereits darüber, wie mögliche Mehrkosten aufgrund neuer Anforderungen zwischen beiden Ländern aufgeteilt werden sollen. Ursprünglich sollte die erste LMS-192 Osvey bereits 2026 montiert werden. Der 19-sitzige Turboprop soll die in die Jahre gekommenen Let L-410 ersetzen. Auf belarusischer Seite ist der 558. Aircraft Repair Plant in Brest beteiligt, russischer Hauptpartner ist der Uraler Flugzeugbau Uzga.