Die französische Nationalairline stellt zum Start des Sommerflugplans am 29. März ihre Aktivitäten am Flughafen Paris-Orly Airport weitgehend ein. Die Langstrecken zu den Überseegebieten La Réunion, Guadeloupe und Martinique werden vollständig an das Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle Airport verlagert. Für Passagiere von Air France aus Deutschland, der Schweiz und Österreich bringt das spürbare Vorteile: Der bisher notwendige Flughafenwechsel in Paris entfällt, die Reisezeit verkürzt sich um mindestens drei Stunden. Zudem stehen häufig mehrere Abflugzeiten zur Auswahl, teils auch Tag- und Nachtverbindungen.
Parallel baut die Airline ihr Karibik-Angebot aus. So verbindet Air France Miami bis zu fünfmal wöchentlich mit Pointe-à-Pitre und bietet innerhalb der Region zahlreiche Verbindungen, etwa zwischen Guadeloupe, Martinique und Französisch-Guayana. Neu im Sommer ist zudem eine saisonale Strecke von Fort-de-France nach Punta Cana.
Ergänzt wird das Angebot durch Codeshare-Flüge mit Winair nach Saint-Barthélemy sowie Fährverbindungen zu weiteren Inseln. Damit verbessert sich die Erreichbarkeit der Karibik ab Europa deutlich.