Die australische Fluggesellschaft hat ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026 angepasst. Hintergrund sind stark gestiegene Kerosinpreise infolge der Spannungen im Nahen Osten. Die erwarteten Treibstoffkosten für das zweite Halbjahr liegen nun bei 3,1 bis 3,3 Milliarden Dollar (rund 2,9 bis 3,1 Milliarden Euro), so Qantas.
Als Reaktion nimmt Qantas Anpassungen im Streckennetz und bei den Kapazitäten vor. Die Inlandskapazität wird im vierten Quartal um etwa fünf Prozentpunkte reduziert. Gleichzeitig werden zusätzliche Flüge nach Europa, etwa nach Paris und Rom, angeboten - auf Kosten von reduzierter Kapazität in die USA.
Zudem rechnet Qantas mit steigenden Einnahmen pro Sitzplatzkilometer. Trotz der Unsicherheiten sieht sich die Airline finanziell stabil, verschiebt jedoch ein geplantes Aktienrückkaufprogramm.