Die Langstrecken-Billigairline beschleunigt ihr Sparprogramm Project Falcon. Sie will damit jährliche Kostensenkungen von bis zu 50 Millionen Dollar (44 Millionen Euro) erreichen. Die Maßnahmen sollen sie effizienter machen und den Weg in die Profitabilität ebnen. Im Zuge des Programms streicht Norse Atlantic rund 75 Stellen im Verwaltungsbereich. Das entspricht etwa 35 Prozent der administrativen Arbeitsplätze.
Zudem verlegt Norse Atlantic ihren Hauptsitz nach Oslo und schließt das bisherige Büro in Arendal. Weitere Maßnahmen umfassen unbezahlte Freistellungen für Crews, vorübergehende Gehaltskürzungen für nicht fliegendes Personal sowie Anpassungen bei Einsatzorten und Arbeitsverträgen. Auch IT- und Partnersysteme sollen vereinfacht werden.
Norse Atlantic begründet den Schritt trotz guter Nachfrage mit den Folgen geopolitischer Spannungen und stark gestiegener Kerosinpreise.