Niederlande gaben bereits fast 210 Millionen Euro für Aufarbeitung von Flug MH17 aus

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Die niederländische Regierung hat bis Ende 2024 209,8 Millionen Euro für die juristische und diplomatische Aufarbeitung des Abschusses von Malaysia-Airlines-Flug MH17 ausgegeben. Das geht aus aktuellen Zahlen des Rechnungshofes hervor – rund 11 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, berichtet Luchvaarnieuws.

Die Mittel flossen vor allem in internationale Verfahren, Strafverfolgung und die Identifizierung der Opfer. Unter anderem führten die Niederlande und Australien ein Verfahren gegen Russland vor der Luftfahrtorganisation ICAO, die im Mai entschied, dass Russland für den Abschuss verantwortlich ist. Auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bestätigte dies im Juli.

Weitere Gelder gingen in das Nationale MH17-Denkmal in Vijfhuizen, in Gedenkveranstaltungen sowie in Unterstützungsleistungen für Angehörige. Die Niederlande verlangen weiterhin, dass Russland die Kosten vollständig übernimmt.

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