Die Tochter von Mitsubishi hat erstmals erklärt, die nordamerikanische Flotte von Bombardier CRJ mit ADS-B-In-Technologie nachrüsten zu wollen. Das System verbessert die Verkehrslageerkennung im Cockpit und könnte künftig in den United States vorgeschrieben werden. MHI RJ besitzt die Rechte sowie den technischen Support für die inzwischen eingestellte CRJ-Baureihe. Hintergrund der Diskussion sind mögliche regulatorische Änderungen nach der Kollision eines CRJ700 mit einem Sikorsky UH-60 Black Hawk in Washington im Jahr 2025, bei der 67 Menschen ums Leben kamen, schreibt das Portal The Air Current.
Die Federal Aviation Administration sowie der US-Kongress prüfen seither strengere Vorgaben für Verkehrswarnsysteme. FAA-Chef Bryan Bedford warnte, dass eine verpflichtende Einführung von ADS-B-In ohne Nachrüstlösung zur Ausmusterung vieler Bombardier CRJ führen könnte. Unklar sei, welche Flugzeuge diese Kapazitäten kurzfristig ersetzen könnten.