Die International Air Transport Association drängt auf eine konsequentere Umsetzung globaler Standards, modernere Bodengeräte und mehr Digitalisierung im Ground Handling. Dadurch sollen Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit verbessert werden. Laut Iata gab es 2025 bei fast 40 Millionen Flügen keine tödlichen Unfälle im Bodenbetrieb und nur eine schwere Verletzung. Gleichzeitig bleiben Schäden an Flugzeugen am Boden ein großes Problem. Mehr als 29.000 solcher Vorfälle wurden im vergangenen Jahr registriert.
Iata-Direktorin Monika Mejstrikova erklärte, dass moderne Technik und einheitliche Standards entscheidend seien, um Risiken zu reduzieren. Die Organisation fordert daher eine stärkere Nutzung des Iata Ground Operations Manual sowie des Auditprogramms Isago.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung der Bodengeräte. Elektrische Ground Support Equipment könnten die Emissionen bei Turnarounds je nach Strommix um 35 bis 52 Prozent senken. Zudem fördert die Iata den Einsatz von Fahrzeugen mit Kollisionsschutzsystemen.