Nach den Luftangriffen der USA auf Venezuela sind an zahlreichen Flughäfen in der Karibik Hunderte Flüge gestrichen oder verspätet worden. Besonders stark betroffen ist Jetblue. Laut dem Flugdatendienst Flightaware annullierte die Airline am Samstag (3. Januar) 209 Flüge, was 21 Prozent des geplanten Programms entspricht, weitere 263 Verbindungen mit einem Anteil von 26 Prozent waren verspätet. Jetblue erklärte, Flüge in die Dominikanische Republik und nach Jamaika seien nicht betroffen.
Auch andere große US-Fluggesellschaften spüren die Auswirkungen der von der Luftfahrtbehörde FAA verhängten Einschränkungen. American Airlines und Delta strichen jeweils vier Prozent ihrer Flüge am Samstag, United Airlines drei Prozent.
Besonders deutlich zeigen sich die Folgen an einzelnen Flughäfen. In San Juan auf Puerto Rico fielen 200 Flüge aus, was 58 Prozent entspricht. Auf Aruba wurden 45 Flüge gestrichen, ein Anteil von 57 Prozent. Auf Saint Thomas lag die Quote bei 48 Prozent, auf Saint Lucia sogar bei 66 Prozent.