Malaysia Airlines hat nach der Festnahme eines Piloten in Indonesien Drogentests bei allen Piloten durchgeführt. Sämtliche Ergebnisse seien negativ ausgefallen, teilte die Muttergesellschaft Malaysia Aviation Group mit. Ab dem 18. August sollen nun rund 2840 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter getestet werden.
Anlass für die Kontrollen ist die Festnahme eines Malaysia-Airlines-Piloten am 28. Juli in Jakarta. Behörden fanden nach dessen Ankunft aus Kuala Lumpur 26 Kilogramm MDMA in seinem Gepäck. Laut Zollbehörde wies ein Urintest zudem Kokain und Methamphetamine nach. Auch bei der Tochter Firefly laufen Tests von Piloten und Kabinenpersonal. Die bisherigen Ergebnisse seien ebenfalls negativ.