Lebender Alligator und gebratene Antilopen im Gepäck

Was der Mitarbeiter der Sicherheitskontrolle am Flughafen München auf dem Röntgenbild eines Koffer sah, kam ihm ungewöhnlich vor. Er informierte Zollbeamte. Die fanden in dem Gepäckstück einen lebenden weißen Alligator, der in Frischhaltefolie eingewickelt war.

Zusammen mit einem Tierarzt befreiten die Zöllner das Tier. Vor Abflug nach Singapur wurde der Reisende, dem der Koffer gehörte, ausfindig gemacht. Gegen den 42-jährigen Geschäftsmann wurde wegen des Artenschutz-Vorfalls ein Verfahren eingeleitet. Das Ganze geschah im September, der Zoll informierte aber erst später darüber.

Bilder: Hauptzollamt München

Im Oktober kam es am Flughafen München außerdem zu einem weiteren Vorfall. Bei der Kontrolle einer Reisenden aus Ghana fanden Zollbeamte zwei zum Verzehr bestimmte Antilopen. Sie waren im Gepäck versteckt und fielen ebenfalls beim Röntgen auf. Das Fleisch ist aufgrund tierseuchenrechtlicher Regelungen nicht einfuhrfähig. Es wurde eingezogen und vernichtet.

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