Korean Air und Asiana Airlines haben beim Obersten Gerichtshof in Seoul getrennte Verwaltungsklagen eingereicht, um Bußgelder in Höhe von insgesamt 6,5 Milliarden Won (rund 4,5 Millionen US-Dollar) aufzuheben. Die Strafen hatte die koreanische Wettbewerbsbehörde KFTC im Dezember 2025 wegen eines Verstoßes gegen Auflagen im Zuge der geplanten Fusion verhängt.
Hintergrund ist die Verbindung Seoul-Incheon–Frankfurt: Zwischen Dezember 2024 und März 2025 lag die angebotene Sitzplatzkapazität bei nur 69,5 Prozent des Niveaus von 2019, obwohl mindestens 90 Prozent vorgeschrieben waren. Korean Air wurde mit 5,9 Milliarden Won (rund 4,1 Millionen Dollar) belegt, Asiana Airlines mit 580 Millionen Won (etwa 405.000 Dollar).