Korean Air hat als erste südkoreanische Fluggesellschaft die Buckingham Palace Declaration unterzeichnet. Mit dem Beitritt verpflichtet sich die Airline, den illegalen Handel mit Wildtieren über internationale Transportwege stärker zu bekämpfen.
Die 2016 ins Leben gerufene Erklärung umfasst unter anderem den Austausch von Informationen über verdächtige Transporte, die Meldung entsprechender Vorfälle an Behörden sowie die Ablehnung von Fracht, bei der ein Zusammenhang mit illegalem Wildtierhandel vermutet wird. Korean Air wird zudem der von der britischen Royal Foundation unterstützten United for Wildlife Transport Taskforce beitreten, Mitarbeitende speziell schulen und ihre Sicherheitsmaßnahmen ausbauen.
Nach Angaben von Korean Air knüpft der Schritt an bestehende Artenschutzprojekte an. Anfang des Jahres transportierte Korean Air gerettete Juwelengeckos kostenlos zurück nach Neuseeland, ihrer natürlichen Heimat.