Gewerkschaft UFO kündigt Ablehnung von Lufthansa-Vorstandsgehältern und Vergütungssystem an

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Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat im Vorfeld der Lufthansa-Hauptversammlung deutliche Kritik an der Konzernstrategie geäußert. Die Gewerkschaft kündigte an, der Entlastung des Vorstands sowie dem vorgeschlagenen Vergütungssystem nicht zuzustimmen.

Hintergrund ist das konzernweite Sparprogramm «Turnaround» sowie die Verlagerung von Flugleistungen zu den Tochtergesellschaften Discover Airlines und Lufthansa City Airlines. UFO sieht darin eine Benachteiligung etablierter Bereiche zugunsten günstigerer Neugründungen.

Der wiedergewählte Vorsitzende Joachim Vázquez Bürger kritisiert einen internen «Vernichtungswettbewerb» und fordert eine ganzheitliche Wachstumsstrategie. Auch UFO-Vize Sara Grubisic warnt vor den Folgen langjähriger Einsparungen, etwa bei Infrastruktur und Servicequalität.

Zugleich zeigt sich UFO offen für neue Strukturen innerhalb des Konzerns – sofern diese Teil eines übergreifenden strategischen Gesamtkonzepts sind.

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