Die italienische Wettbewerbsbehörde Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato AGCM hat ein formelles Verfahren gegen die Billigairline eingeleitet. Der Vorwurf lautet auf möglicherweise irreführende Preisgestaltung bei Gepäckoptionen auf der Website und in der App. Nach Angaben der Behörde soll Easyjet bei Hin- und Rückflügen standardmäßig ein Paket mit Aufgabegepäck und Sportausrüstung für beide Flugrichtungen voreingestellt haben. Angezeigt worden sei dabei lediglich ein durchschnittlicher Gesamtpreis, auch wenn Reisende Gepäck nur für eine Strecke buchen wollten.
Wer die Auswahl ändern wollte, habe den Buchungsprozess unterbrechen und Einstellungen manuell anpassen müssen. Laut der Behörde könnte dies Verbrauchende daran gehindert haben, transparente Preisvergleiche vorzunehmen und informierte Entscheidungen zu treffen. Easyjet äußerte sich zunächst nicht öffentlich zu den Vorwürfen.