Der London City Airport hat eine öffentliche Konsultation zu einem zusätzlichen, flacheren Landeanflug gestartet. Neben dem bisher vorgeschriebenen 5,5-Grad-Anflug soll für ausgewählte Flugzeuge der neuen Generation ein 4,49-Grad-Verfahren eingeführt werden. Das Vorhaben ist Teil des britischen Verfahrens zur Änderung von Lufträumen.
Nach Angaben des Flughafens bleiben die bestehenden Flugrouten unverändert, neue Wohngebiete würden nicht überflogen. Geändert werde ausschließlich das vertikale Profil im Endanflug. Starts sind von der geplanten Anpassung nicht betroffen.
Durch die Einführung könnten größere, leisere und effizientere Maschinen wie der Airbus A320 Neo eingesetzt werden. Damit ließe sich das Passagieraufkommen steigern, ohne die Zahl der Flüge im gleichen Maße zu erhöhen. Die Konsultation läuft vom 2. März bis 17. Mai.