Der Airport in Nordrhein-Westfalen hat das Geschäftsjahr 2025 erneut mit schwarzen Zahlen abgeschlossen. Der Jahresüberschuss lag bei 13,5 Millionen Euro und damit leicht über dem Vorjahreswert. Es ist bereits das vierte Gewinnjahr in Folge für den Airport.
Der Umsatz des Flughafens Köln/Bonn stieg deutlich von 363,8 auf 444,2 Millionen Euro. Grund dafür war unter anderem die Übernahme der Passagierkontrollen zu Jahresbeginn. Das operative Ergebnis ging dagegen wegen höherer Tarifkosten und schwieriger Marktbedingungen leicht zurück.
Im Passagierverkehr überschritt der Flughafen Köln/Bonn erneut die Marke von zehn Millionen Reisenden. Insgesamt nutzten 10,1 Millionen Passagiere den Airport. Besonders gefragt waren Ziele in Spanien, der Türkei und Griechenland. Gleichzeitig leidet der Flughafen weiterhin unter hohen Standortkosten und einem schwachen innerdeutschen Verkehr.
Auch das Frachtgeschäft blieb mit rund 840.000 Tonnen stabil. Köln/Bonn zählt damit weiter zu den wichtigsten Luftfracht-Drehkreuzen Europas.
Der Flughafen Köln/Bonn investiert zudem massiv in Infrastruktur und Reisekomfort. In den vergangenen vier Jahren flossen rund 180 Millionen Euro in den Standort, in den kommenden fünf Jahren sollen weitere mehr als 400 Millionen Euro folgen. Dazu gehören moderne Sicherheitskontrollen mit neuer CT-Technik, digitale Services sowie Investitionen in klimafreundliche Infrastruktur wie Ladeeinrichtungen und ein neues Holzheizwerk.