Flughafenbetreiber Fraport saniert vom 8. bis 24. März die Start- und Landebahn Center (25C/07C) am Flughafen Frankfurt. In diesem Zeitraum finden auf rund 76.000 Quadratmetern, etwa zehn Fußballfeldern, Erneuerungsarbeiten an der Asphaltoberfläche statt. Parallel dazu installiert das Bauteam rund 450 energiesparende LED-Leuchten.
Die Arbeiten starten am Sonntag, den 8. März um 23 Uhr und enden planmäßig in der Nacht vom 23. auf den 24. März. Der Ablauf der Arbeiten ist witterungsabhängig. Bei ungünstigen Wetterbedingungen können sich die geplanten Termine verschieben.
Rund 100 Fachkräfte arbeiten im Schichtbetrieb, um insgesamt etwa 33.000 Tonnen Asphalt zu bewegen. Das entspricht in etwa dem Dreifachen des Gewichts des Eiffelturms.
Erstmals recycelt der Flughafenbetreiber direkt vor Ort Teile der alten Asphaltdecke: Bis zu 50 Prozent des abgetragenen Materials werden in der Cargo City Süd aufbereitet und anschließend in der Asphaltmischanlage in Kelsterbach dem neuen Asphalt beigemischt.
«Indem wir rund 12.000 Tonnen der alten Asphaltdecke direkt wiederverwenden, sparen wir nicht nur erhebliche Kosten, sondern schonen auch wertvolle Ressourcen und reduzieren die Umweltbelastung nachhaltig», erläutert Axel Konrad, Projektleiter im Zentralen Infrastrukturmanagement von Fraport.
Neben der Asphaltsanierung ersetzt Fraport 450 Leuchten der Centerbahn durch moderne, langlebige LED-Leuchten. Bereits im Vorfeld haben die Teams dafür über 80 Kilometer Kabel erneuert.
Sanierungsarbeiten diesen Umfangs werden in der Regel alle zehn Jahre durchgeführt, da die starke Beanspruchung der Bahn zu Abnutzungserscheinungen führt. Die letzte umfassende Instandsetzung dieses Bereichs fand im Jahr 2015 statt.
Fraport hat die Bauzeit in Abstimmung mit den Fluggesellschaften, den Behörden und der Deutschen Flugsicherung geplant, damit der Flugbetrieb reibungslos weiterlaufen kann.
Während der Modernisierungsarbeiten bleibt die Start- und Landebahn Süd (07R/25L) vollständig nutzbar. Auch die Landebahn Nord (07L/25R) und die Startbahn 18 West stehen weiterhin für Starts und Landungen zur Verfügung. Die Lärmpausen werden während der Bauphase ausgesetzt.