In der vergangenen Woche hat der Zoll am Frankfurter Flughafen gleich mehrere Drogenfunde bekannt gegeben. Am 14. Juli kontrollierte er - nach Abgleich der Passenger-Name-Record-Daten (PNR-Daten) - gezielt das Reisegepäck mehrerer Reisender. Im Koffer eines 20-jährigen Mannes bei dessen Ankunft aus Abu Dhabi fanden sich 17,6 Kilogramm Marihuana. Nur kurze Zeit später gab es den zweiten Fund: 18,4 Kilogramm Marihuana, ebenfalls in einem Reisekoffer aus Abu Dhabi, dieser gehörte einem 21-jährigen Mann. An diesem Koffer hatte zuvor auch ein Rauschgiftspürhund das Marihuana erschnüffelt.
«Dass trotz der Teillegalisierung von Marihuana die Einfuhr dieser Droge weiterhin unter Strafe gestellt ist - für Reisende ebenso wie bei Bestellungen aus dem Ausland - scheint bei vielen Konsumenten noch nicht bekannt zu sein», so eine Sprecherin des Hauptzollamts Frankfurt. «Die Vorjahresmenge an vom Zoll am Frankfurter Flughafen beschlagnahmten Cannabisprodukten hat sich im Vergleich zum Jahr 2024 mehr als verdreifacht.»
Am 13. Juli kontrollierte der Zoll am Frankfurter Flughafen - ebenfalls nach Abgleich der PNR-Daten - gezielt das Reisegepäck eines 23-jährigen Franzosen bei seiner Einreise aus Santo Domingo in der Dominikanischen Republik: In dessen Handgepäckkoffer befanden sich mehr als 22 Kilogramm Kokain, in Blöcke gepresst. Bereits am 4. Juli kontrollierte der Zoll das Gepäck eines Fluges aus Montego Bay in Jamaika. Bei der Absuchung zeigte der Spürhund Donut einen Koffer eines 20-jährigen Mannes an. Bei der anschließenden Kontrolle und weiteren Tests wurden rund 24 Kilogramm Kokain festgestellt. Die Droge war in einem Hartschalenkoffer in insgesamt 20 in Folie eingewickelten Blöcken verpackt.