Die libysche Staatsanwaltschaft hat Untersuchungshaft gegen einen früheren Verwaltungsratschef von Libyan Airlines angeordnet. Ihm wird vorgeworfen, Gelder der Fluggesellschaft veruntreut zu haben. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft soll der Beschuldigte unter anderem fünf Millionen libysche Dinar aus Zahlungen von Pilgern in den Jahren 2017 und 2018 zweckentfremdet haben. Zudem soll er 30.000 Dollar (rund 25.700 Euro) veruntreut haben, die 33 Piloten für eine Spezialausbildung bezahlt hatten. Die Ermittlungen der Antikorruptionsstaatsanwaltschaft dauern an.