Die Europäische Kommission hat die geplanten Nachtflugbeschränkungen am Flughafen Dublin beanstandet. Die irische Planungsbehörde wollte die Bewegungen zwischen 23 Uhr und 7 Uhr auf jährlich 35.672 Flüge begrenzen sowie Starts und Landungen auf der Nordbahn nachts weitgehend untersagen.
Brüssel entschied jedoch, dass das Verfahren nicht den Vorgaben der EU-Verordnung 598/2014 entspricht. Konkret habe Irland vor der Einführung von Betriebsbeschränkungen keine alternativen Maßnahmen ausreichend geprüft.
Die zuständige Behörde An Coimisiún Pleanála will die Entscheidung nun analysieren und prüft, ob das Verfahren neu aufgerollt wird. Das irische Verkehrsministerium betonte, dass sich an den aktuellen Betriebszeiten vorerst nichts ändert, da die geplanten Einschränkungen bislang nicht umgesetzt wurden.