EU-Staaten passen A380- und A350-Kreditbedingungen an

Airbus und die EU-Mitgliedsstaaten Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien haben sich auf einige Änderungen bei den im Rahmen der rückzahlbaren Entwicklungskostenfinanzierung für den A380 und den A350 gewährten Darlehen geeinigt. Hiermit konnte die Europäische Union die Welthandelsorganisation WTO über zusätzliche Compliance-Maßnahmen informieren, dem am Dienstag (22. Mai) veröffentlichten Bericht des Berufungsgremiums der WTO folgend. Darin hatte die WTO klargestellt, dass die Europäische Union und Airbus bei der überwiegenden Mehrheit der untersuchten Unterstützungen bereits Konformität erreicht habe. In einigen verbleibenden Punkten seien jedoch geringfügige Anpassungen notwendig, die jetzt von der EU vorgenommen wurden.

Der genaue Wortlaut dieser Änderungen - wie auch die Bedingungen der ursprünglichen Verträge für die rückzahlbaren Darlehen für Entwicklungskosten (repayable launch investments, RLI) - sind vertraulich, spiegeln jedoch aktuelle Marktbedingungen wieder. John Harrison, Chefjurist von Airbus, erklärte: «Wir sind zuversichtlich, nun alle Vorgaben im Fall DS316 zu erfüllen. Wir bekennen uns eindeutig zu fairen Handelsbedingungen im Sinne internationaler Handelsabkommen. Airbus würde im anstehenden Fall DS353 eine ebenso konstruktive Einstellung und Verhaltensweise der Vereinigten Staaten und Boeing begrüßen.»

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