Die Golfairline könnte das laufende Geschäftsjahr trotz der Belastungen durch den Konflikt im Nahen Osten mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließen. Das erklärte Konzernchef Antonoaldo Neves in einem Interview mit dem Podcast Bitesize Business Breakfast. Besonders die stark gestiegenen Treibstoffkosten hätten Etihad Airways belastet. Kerosin mache rund 30 Prozent der Gesamtkosten aus. Zwar habe man sich gegen Preisschwankungen abgesichert, so Neves, dennoch wirke sich der deutliche Anstieg der Treibstoffpreise spürbar auf das Ergebnis aus.
Operativ sieht sich Etihad Airways dagegen wieder auf Kurs. Nach einem schwierigen Frühjahr habe man die Kapazität inzwischen auf 110 Prozent des Vorjahresniveaus erhöht. Im Sommer könnte dieser Wert sogar auf 120 Prozent steigen. Die Auslastung der Flüge liege derzeit bei rund 85 Prozent. Neves betonte zudem, dass die Buchungen für die kommenden Monate stark seien und die Nachfrage nach Reisen nach Abu Dhabi wieder deutlich anziehe.