Embraer will Verhandlungen über Subventionen

Embraer begrüßt die Entscheidung der brasilianischen Regierung, den laufenden Streit mit Kanada im Rahmen der Welthandelsorganisation WTO über Subventionen in der Luftfahrt zurückzuziehen und Verhandlungen über effektivere Wege zur Regulierung der staatlichen Unterstützung im Segment der kommerziellen Luftfahrt aufzunehmen.

Brasilien hatte geklagt und den Regierungen Kanadas und Quebecs illegale Subvention für Bombardier für die Einführung, Entwicklung und Produktion des C-Series-Programms vorgeworfen. «Diese Subventionen verzerrten die Wettbewerbsbedingungen auf dem globalen Markt für Verkehrsflugzeuge und verursachten einen ernsthaften Schaden für Embraer, was eine klare Verletzung der WTO-Regeln darstellt», so der brasilianische Flugzeugbauer.

Dennoch hält man einen Kurswechsel für sinnvoll, da der Streit unwirksam geworden sei. «Nachdem Bombardier aus dem Segment der kommerziellen Luftfahrt ausgestiegen ist und die C-Series (jetzt A220) an Airbus übertragen hat, das eine zweite Montagelinie in den Vereinigten Staaten unterhält, ist der Handelsstreit gegen Kanada bei der WTO nicht mehr das effektivste Mittel, um das Ziel Brasiliens und Embraers zu erreichen, gleiche Wettbewerbsbedingungen in diesem Sektor wiederherzustellen», so Embraer weiter

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