Deutsche Regierung will Luftverkehrsabgabe erhöhen - und doch keine Kerosinsteuer

Aufgrund der Haushaltskrise: Die deutsche Bundesregierung will laut einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA die Tickets von Passagierflügen höher besteuern. Die Luftverkehrsabgabe werde angepasst, so der Sprecher der Bundesregierung am Dienstag (19. Dezember) laut DPA. Im Gegenzug sei eine mögliche Einführung einer nationalen Kerosinsteuer vom Tisch.

Der Regierungssprecher erklärte, die Luftverkehrsabgabe werde jährlich so angepasst, dass sie zusätzliche Einnahmen in Höhe der Privilegierung bei der Energiebesteuerung von Kerosin im nationalen Luftverkehr generiere. «Dies würde ab 2024 zu Mehreinnahmen von bis zu 580 Millionen Euro jährlich führen.»

Wie der Regierungssprecher gegenüber der Agentur weiter sagte, sollen durch die Abschaffung des sogenannten Absenkungsmechanismuses bei der Luftverkehrsabgabe 2024 Mehreinnahmen von bis zu 70 Millionen Euro entstehen und bis zu 300 Millionen ab 2025.

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