Condor-Chef bringt Golfairlines und Turkish Airlines als mögliche Käufer ins Spiel

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Der deutsche Ferien- und Städteflieger schließt bei der Suche nach einem neuen Eigentümer auch einen Verkauf an Fluggesellschaften aus der Golfregion nicht aus. Chef Peter Gerber nannte gegenüber dem Magazin Stern als mögliche Interessenten Emirates, Etihad Airways oder Qatar Airways. «Das sind ebenfalls starke Anbieter, die sich nach den Erfahrungen mit den USA im Irankrieg vielleicht weniger abhängig vom Heimatmarkt machen wollen und auch offen für Partner ​aus anderen Regionen sein könnten», sagte der Condor-Chef. «Zudem gibt es mit Turkish Airways ⁠einen ⁠Anbieter, der stark am Wachstum in Europa interessiert ist.»

Da eine Übernahme durch Lufthansa aus wettbewerbsrechtlichen Gründen ausscheide, könnte sich Condor an einen größeren Luftfahrtkonzern anschließen, so Gerber. Bereits heute bestehen Partnerschaften mit Emirates und Etihad Airways, wobei das Bündnis mit Etihad derzeit ausgebaut wird. Der deutsche Staat hält nach der Rettung während der Corona-Pandemie noch 49 Prozent an der Ferienfluggesellschaft und will diesen Anteil wieder verkaufen. Die übrigen 51 Prozent gehören dem britischen Investor Attestor.

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