Die Umsatzerlöse der belfischen Lufthansa-Tochter stiegen um 35 Prozent auf 560 Millionen Euro. Das operative Ergebnis stieg um 31 Prozent auf 599 Millionen Euro. Die Reboot Plus-Kosteneinsparungsmaßnahmen und eine strikte Kostendisziplin begrenzten den Anstieg der operativen Kosten bei Brussels Airlines. Mit 788 Millionen Euro lagen sie nur 5 Prozent über dem Vorjahreswert. Höhere Treibstoffkosten (plus 62 Prozent) aufgrund von Preis- und Mengensteigerungen sowie mengenbedingt höhere Gebühren und Abgaben (plus 55 Prozent) wurden teilweise durch niedrigere Personalkosten (minus 17 Prozent) ausgeglichen.
Im Jahr 2021 lag das Betriebsergebnis (Adjusted Ebit) von Brussels Airlines bei minus 189 Millionen Euro. Die bereinigte Ebit-Marge betrug minus 33,8 Prozent. Das Betriebsergebnis (nicht adijusted) lag ebenfalls bei minus 189 Millionen Euro.
Brussels Airlines wird ihre Kapazität schrittweise erhöhen, um bis Juli 80 Prozent des für 2019 geplanten Volumens zu erreichen. Damit stärkt die Fluggesellschaft ihre Position als belgische Heimatfluggesellschaft mit einem starken Fokus auf den Freizeitbereich und stärkt ihre Position in Afrika dank des 9. Für das gesamte Jahr plant die Fluggesellschaft, 74 Prozent ihres Kapazitätsniveaus von 2019 zu erreichen.