Bei der israelischen Fluggesellschaft regt sich Widerstand gegen einen möglichen Eigentümerwechsel. Die Mitarbeitervertretung kündigte an, einen Verkauf an den US-Unternehmer Rabbi Ezra Unger notfalls mit Arbeitskampfmaßnahmen zu bekämpfen. Hintergrund ist dessen erklärtes Ziel, den Flugbetrieb von Arkia an Schabbat und jüdischen Feiertagen einzustellen.
Die Nakash-Brüder, die über 70 Prozent der Anteile an Arkia halten, prüfen derzeit mehrere Kaufangebote, darunter jenes des Immobilienunternehmers aus den USA. Die Beschäftigten besitzen über ihre Beteiligungsgesellschaft rund 22 Prozent an Arkia und lehnen eine Stilllegung des Flugbetriebs an Ruhetagen entschieden ab.