American Airlines startet einen umfassenden Umbau ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte. Künftig sollen sämtliche Sitze mit eigenen Unterhaltungsbildschirmen ausgestattet werden. Gleichzeitig erhöht die Fluggesellschaft den Anteil der Business Class (First Class genannt) und der Main Cabin Extra (eine Art Economy Plus mit mehr Beinfreiheit) deutlich.
Heute entfallen auf den Kurz- und Mittelstreckenflügen rund 25 Prozent der Sitze auf diese höherwertigen Kategorien. In den kommenden Jahren soll der Anteil auf etwa 40 Prozent steigen. Dafür erhalten Airbus A319 und A320 eine zusätzliche First-Class-Reihe. Auch die Airbus A321 Neo werden umgebaut, während die künftigen Boeing 737 Max 10 mit jeweils 24 First-Class-Sitzen ausgeliefert werden sollen.
Besonders auffällig ist die Rückkehr der Bildschirme am Sitz. Ab 2028 sollen alle neu ausgelieferten Airbus- und Boeing-Narrowbodies damit ausgestattet werden, zudem werden bestehende Flugzeuge nachgerüstet. Die vollständige Umrüstung der Flotte soll Anfang der 2030er-Jahre abgeschlossen sein.
Die neuen Systeme bieten unter anderem 4K-Auflösung, Bluetooth-Verbindungen für Kopfhörer, USB-C-Schnellladeanschlüsse und personalisierte Inhalte. Hinzu kommt schnelles Internet: Ab 2027 will American Airlines Starlink in ihren Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen installieren.
Damit schlägt American bei der Kabinenstrategie einen deutlich stärker auf Premiumangebote ausgerichteten Kurs ein. Neben zusätzlichen First-Class- und Main-Cabin-Extra-Sitzen investiert die Airline auch in neue und größere Lounges sowie ein erweitertes Bordangebot.