Ein Airbus A330-300 von Aeroflot hat bei der Landung in Vladivostok Teile der Landebefeuerung vor der Start- und Landebahn 25L beschädigt. Nach dem Flug von Moskau meldete die Besatzung den Verdacht auf ein zu frühes Aufsetzen und forderte nach dem Einrollen eine Sicherheitsinspektion an. Dabei wurde ein beschädigter Reifen am Hauptfahrwerk des Jets mit dem Kennzeichen RA-73700 festgestellt. Eine Kontrolle des Flugplatzes bestätigte, dass mehrere Anflugbefeuerungen vor der Landebahn zerstört worden waren, berichtet der Kanal Aviatorshina.
Nach Angaben der Besatzung bestand im Endanflug der Verdacht auf Windscherung. Nach ersten Erkenntnissen sank das Flugzeug dadurch unter den vorgesehenen Gleitpfad, sodass ein Rad des Hauptfahrwerks die Anflugbefeuerung berührte. An Bord befanden sich 295 Passagiere und zehn Besatzungsmitglieder, verletzt wurde niemand. Nach dem Austausch des beschädigten Reifens konnte der Airbus den Rückflug nach Moskau mit rund viereinhalb Stunden Verspätung antreten. Die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija hat den Vorfall als schweren Flugzwischenfall eingestuft und eine Untersuchung eingeleitet.