Die serbische Nationalairline erwägt eine Erweiterung ihrer Embraer-Flotte, während sie weiterhin auf einen Mix aus ATR-Turboprops, Airbus-Jets und Regionalflugzeuge setzt. Hintergrund sind veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen, insbesondere steigende Treibstoffpreise. Dies erklärte Air Serbia-Chef Jiri Marek dem Portal Ex-Yu Aviation.
Neue Flugzeuge seien bei Air Serbia bislang nicht wirtschaftlich gewesen, da höhere Anschaffungskosten die Einsparungen beim Treibstoff nicht ausgeglichen hätten. Mit den zuletzt deutlich gestiegenen Kerosinpreisen habe sich diese Rechnung jedoch verschoben.
Air Serbia beobachtet die Entwicklung genau und will flexibel reagieren. Neue, effizientere Flugzeuge werden zunehmend attraktiver, zugleich bleibe man opportunistisch bei der Beschaffung und wolle vor allem dann zugreifen, wenn sich günstige Gelegenheiten bieten.