Die indische Nationalairline reduziert wegen stark gestiegener Kerosinpreise im Zuge des Iran-Kriegs ihr internationales Angebot deutlich. Im April und Mai strich die Airline laut Daten der Analyshäsuer OAG und Cirium zusammen mehr als 500 internationale Flüge. Weitere Kürzungen sind bei Air India für Juni und Juli geplant, wie indische Medien berichten.
Besonders betroffen sind Nordamerika-Strecken von Air India. Die Flüge zwischen Delhi und San Francisco wurden halbiert. Auch Verbindungen nach New York, Newark und Vancouver wurden reduziert. In Europa kürzte Air India die Frequenzen nach Paris, Mailand und Zürich um bis zu 20 Prozent. London bleibt dagegen stabil.
Air-India-Chef Campbell Wilson erklärte gemäß den Berichten intern, steigende Treibstoffkosten und Luftraumbeschränkungen hätten zahlreiche Langstrecken unrentabel gemacht. Weltweit reagierten Airlines ebenfalls mit Angebotskürzungen: Im Mai verschwanden laut Cirium rund 13.000 Flüge aus den Flugplänen.