Das Projekt der neuen italienischen Regionalfluggesellschaft ist endgültig gescheitert. Die Aktionärinnen und Aktionäre beschlossen auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 20. Juni die Auflösung und Liquidation von Aerolinee Siciliane. Damit endet das Vorhaben, eine auf Sizilien basierende Fluggesellschaft aufzubauen.
Der frühere Generaldirektor Luigi Crispino kündigte an, den Liquidationsprozess zu unterstützen. Gleichzeitig erneuerte er seine Forderung nach rechtlichen Schritten gegen frühere Verwaltungsorgane von Aerolinee Siciliane. In seiner Eigenschaft als Aktionär habe er zudem ein Anwaltsteam beauftragt, mögliche strafrechtliche Schritte zu prüfen.