Die italienische Regionalairline stellt die Verbindung zwischen Mailand-Malpensa und Rom-Fiumicino wieder ein. Der letzte Flug ist für den 28. März geplant, zum Ende des Winterflugplans. Mit der Entscheidung von Aeroitalia verschwindet erneut eine Direktverbindung zwischen den beiden größten Flughäfen Italiens.
Nach Angaben von Chef Gaetano Intrieri beförderte Aeroitalia auf der Strecke in etwas mehr als einem Jahr rund 100.000 Passagiere – ohne staatliche Unterstützung. Ausschlaggebend für das Aus seien vor allem strukturelle Rahmenbedingungen gewesen. Wegen Bauarbeiten in Malpensa habe zuletzt nur noch ein ungünstiges Slot-Paar zur Verfügung gestanden, das ein Flugzeug stundenlang am Boden in Rom gebunden hätte.
Intrieri sieht die Gründe daher nicht in fehlender Nachfrage, sondern in mangelnder verkehrspolitischer Unterstützung und einer fehlenden Gesamtstrategie für das italienische Flughafensystem. Ohne wirtschaftlich sinnvolle Einsatzmöglichkeiten sei der Betrieb der Route nicht mehr tragfähig gewesen, so der Aeroitalia-Chef.