Russischer Langstreckenbomber: Tupolev Tu-22M3 in Sibirien abgestürzt

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Ein russischer Langstreckenbomber ist am Sonntag (14. Juni) in der Region Irkutsk abgestürzt. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ereignete sich der Unfall während eines planmäßigen Trainingsfluges der Tupolev Tu-22M3 beim Landeanflug. Die Besatzung habe sich mit den Schleudersitzen retten können. Schäden am Boden habe es nicht gegeben.

Dem Telegram-Kanal Astra zufolge könnte die TupolevTu-22M3 vom Militärflugplatz Belaya gestartet sein, der rund 30 Kilometer von der Absturzstelle entfernt liegt. Der Stützpunkt war im vergangenen Jahr Ziel eines ukrainischen Angriffs.

Die Tupolew Tu-22M3 ist ein überschallschneller Langstreckenbomber aus sowjetischer Entwicklung. Der seit den 1980er-Jahren aktive Flieger dient zum Einsatz von Bomben und Marschflugkörpern gegen Land- und Seeziele. Russland nutzt die Maschinen auch im Krieg gegen die Ukraine.

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