Superjet 100: Die neue Version B100 hat stärkere Triebwerke.

Kleinere VersionSukhoi schrumpft den Superjet

Der russische Flugzeugbauer plant eine kürzere Variante des Superjet. Nun steht bei Sukhoi die Auswahl von Tragflächen und Triebwerken an.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die heute fliegenden Sukhoi Superjet 100 bieten standardmäßig Platz für 95 Passagiere. Nun hat der russische Hersteller angekündigt, eine kleinere Version des Flugzeugs zu entwickeln. Gegenüber dem Fachmagazin Flightglobal sagte Firmenchef Alexander Rubtsov, die neue Variante werde 75 Sitze aufweisen.

Der Rumpf des kleineren Superjets wird kürzer sein. Bei den kleineren Tragflächen schwankt der Hersteller noch zwischen einer Aluminium- und einer Kompositvariante. Die Triebwerke des 95-Sitzers seien für das neue Flugzeug «ein bisschen zu groß», so Rubtsov, weshalb auch andere Motoren in Frage kämen - etwa PD-14 von Irkuts MS-21 oder PW1200G aus dem Hause Pratt & Whitney.

Offenbar bereits 100 Bestellungen

Auch das Cockpit soll überarbeitet werden und Systeme der MS-21 beinhalten. «Aus Marketinggründen könnte der 75-Sitzer MS-21-75 genannten werden, aber beschlossen ist das noch nicht», so der Sukhoi-Chef. Der Hintergrund: Sukhoi Civil Aircraft gehört ebenso wie Irkut zum russischen Luftfahrtkonsortium United Aircraft Corporation. Eine nicht genannte russische Airline hat laut Rubtsov bereits 100 der geplanten Maschinen bestellt.

Mehr zum Thema

Der Sukhoi Superjet 100 mit Saberlets: Der erste Testflug ist Ende 2017 geglückt.

Superjet mit Winglets absolviert Erstflug

Aeroflot ergänzt Flotte mit 50 MS-21

Airbus A350 XWB im Flug

Wer sind die größten Betreiber dieser Flugzeugmodelle?

Saras-Prototyp über Jaipur: Die Regierung will neu Regionalflugzeuge mit ausländischer Hilfe bauen.

Indien will mit Embraer, UAC oder ATR eigene Flugzeuge bauen

Video

Der Airbus A220 von Croatia Airlines: In Split von der Piste abgekommen.
Eigentlich sollte Flug OU412 nach Frankfurt starten. Doch beim Beschleunigen geriet der Airbus A220 von Croatia Airlines aus ungeklärten Gründen von der Piste des Flughafens Split ab. Nun ermittelt die kroatische Flugunfallbehörde.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin