Der Flugverlauf vor der Landung: Problem mit den Flaps.

Problem mit LandeklappenFlugzeug von KLM drohte der Treibstoff auszugehen

Eine Boeing 737 hatte ein Landeklappen-Problem und brach die Landung in Amsterdam ab. Dann wurde beim Jet von KLM auch der Treibstoff knapp.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Flug KL1074 von Manchester nach Amsterdam dauert gewöhnlich rund 50 Minuten. Am 15. März jedoch dauerte es deutlich länger. Denn die Boeing 737-900 bekam bei der Landung Schwierigkeiten. Auf einer Höhe von rund 150 Metern über dem Boden brach die Crew den Anflug ab und stieg wieder auf mehr als 900 Meter.

Die Cockpitcrew von KLM meldete an die Flugsicherung «Mayday Mayday Mayday» - also eine Luftnotlage. Einer der Piloten erklärte, es habe bei starkem Wind einen «flap overspeed» gegeben, wie auf Funkaufzeichnungen zu hören ist. Sprich: Die Landeklappen waren einer höheren Geschwindigkeit ausgesetzt als für sie vorgesehen. Danach verharrten die Klappen laut dem Piloten in Position 25 und ließen sich zunächst nicht mehr bewegen.

Nicht auf die kurze Piste

Man brauche ein paar Minuten, um die Checklisten abzuarbeiten, so der Pilot weiter. «Allerdings wird auch der Treibstoff knapp», sagte er. Man werde mit Kerosin für nur noch etwas mehr als 30 Minuten Flugzeit landen.

Außerdem: «Es könnte eine ungewöhnliche Landeklappen-Einstellung bei der Landung geben.» Der Pilot zeigte sich daher besorgt, dass die zuerst vorgeschlagene Landebahn 04/22 von Amsterdam zu kurz sein könnte, die nur 2020 Meter lang ist. Die Boeing 737 von KLM flog eine große Runde und steuerte wieder die 3453 Meter lange Piste 09/27 an, auf der die Crew auch beim ersten Versuch hatte landen wollen.

Nach neun Stunden zurück

20 Minuten nach dem Landeabbruch landete der Jet mit dem Kennzeichen PH-BXS - nun offenbar wieder mit funktionierenden Klappen - sicher am Flughafen Schiphol. Die Flugzeit betrug schließlich 1:18 Minuten. Die Boeing 737-900 stand anschließend etwas mehr als neun Stunden am Boden und hob dann ab Richtung Edinburgh. Seitdem ist sie wieder normal im Betrieb.

Mehr zum Thema

Der Airbus A320 mit dem Kennzeichen VP-BAC in Amsterdam: Hat den Airport verlassen.

Airbus A320 von Aeroflot verlässt Amsterdam nach zwei Jahren

KLM im Sommer mit erhöhten Frequenzen zu vielen Zielen

KLM im Sommer mit erhöhten Frequenzen zu vielen Zielen

Kaagbaan wird geschlossen - Airport Amsterdam verlegt 86.800 Quadratmeter neuen Asphalt

Kaagbaan wird geschlossen - Airport Amsterdam verlegt 86.800 Quadratmeter neuen Asphalt

Boeing 777 von KLM: Einmal mit und ein Mal ohne Krone: Das ändert sich jetzt.

Die Krone ist zurück: KLM lässt ihre Asien-Jets wieder wie den Rest der Flotte aussehen

Video

regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick auf die Unglücksstelle: Die Boeing 767 F rutschte weit über die Piste hinaus.
Der Stimmenrekorder der in Miami verunglückten Boeing 767 F liefert erstmals Einblicke in die entscheidenden Minuten im Cockpit. Einer der Piloten des Fluges von Amazon Air warnte wiederholt vor dem hohen Tempo, automatische Systeme schlugen mehrfach Alarm.
Laura Frommberg
Laura Frommberg