Emissionen an FlughäfenSelbst fahrende E-Busse sollen Passagiere transportieren

Ein französisches Start-Up arbeitet an E-Shuttlebussen für Flughäfen. Vor dem Einsatz müssen jedoch noch einige Fragen geklärt werden.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Umweltschutz beginnt in der Luftfahrt nicht erst, wenn das Flugzeug abgehoben ist. Schon am Flughafen entstehen Emissionen – nicht zuletzt auch durch die Busse, die viele Passagiere vom Gate zum Flugzeug bringen. Ein französisches Unternehmen könnte nun die Lösung gefunden haben, diesen Schadstoffausstoß zu verringern und zugleich noch Personal zu sparen.

Die E-Shuttles der Firma Navya sind 5 Meter lang, fahren bis zu 45 Kilometer pro Stunde schnell und können 15 Passagiere transportieren – das alles ganz ohne Fahrer. Der Testbetrieb der Gefährte im Schweizer Alpenstädtchen Sion auf einer kleinen Rundstrecke im Zentrum läuft bisher einwandfrei. Doch Navya sieht eine weitere wichtige Einsatzmöglichkeit. «Flughäfen gehören zu unseren primären Verkaufszielen», so eine Sprecherin der Firma.

Viele offene Fragen

Die E-Shuttles können nicht nur klassisch von Gate zu Flugzeug fahren. Auf großen Flughäfen könnten Passagiere so auch vollautomatisch von Gate zu Gate transportiert werden. Eine App sammelt dazu die von Reisenden eingegebenen Routen und koordiniert damit die Shuttle-Flotte.

Noch hat kein Flughafen die emissionsfreien Shuttles gekauft – außerdem währen auch zahlreiche Genehmigungen von Behörden für den Betrieb nötig.Für den Testbetrieb in Sion brauchte es Sonderbewilligungen von drei Schweizer Bundesämtern. Für den Betrieb auf dem Flughafen-Vorfeld müssten die E-Shuttles von Navya zudem absolut fehlerlos fahren. Jede kleine Abweichung von der Route kann zu einem Zusammenstoss mit einem Flugzeug oder mit einem anderen Fahrzeug führen.

Flughafen wird zum Ameisenhaufen

Die E-Shuttles verkehren in Sion jedoch mit maximal 20 Kilometer pro Stunde. Dies wäre für einen Flughafen zu wenig. Schnelle Umschlagzeiten erfordern schnelle Busse. Dazu kommt ein weiteres Problem. Für das Boarding eines Airbus A320 bräuchte es über zehn solcher E-Shuttle-Fahrten zum Flugzeug. Damit würde der Flughafen zum Ameisenhaufen. Und wer überwacht nach dem Aussteigen aus dem Bus, dass die Passagiere auch wirklich ins Flugzeug steigen?

Mehr zum Thema

Vorfeld Flughafen Leipzig/Halle: Der Flughafen belegt beim Flughafencheck Platz 1.

Flughafencheck hat neuen Spitzenreiter und neues Schlusslicht

Grünes Licht aus einem Tower: Lichtsignale können den Funk ersetzen.

Tower half Pilot in Bern mit der Lichtpistole bei der Landung

Schnee am Flughafen München: Hunderte Flüge mussten am ersten Dezemberwochenende gestrichen werden.

Das sind die größten Flughäfen Europas

Ladestation am Flughafen Gatwick: Ladestationen gelten als Hotspot für Noroviren.

Diese Orte an Flughäfen sind besonders mit Noroviren belastet

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack