Ryanair-Flieger: Die Airline will israelische Schulklassen transportieren

Ryanair: Per Flug nach Auschwitz

Die Billigfluglinie prüft, Flüge von Tel Aviv nach Krakau anzubieten. Israelische Schüler sollen so das KZ billiger und schneller besichtigen können.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Hinter der Idee stecken handfeste Marktzahlen. Jedes Jahr besuchen rund 25'000 Schüler aus Israel das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Die Reisen zur Vernichtungsstätte, wo die Nazis im Zweiten Weltkrieg ihre Gräueltaten begingen und mindestens 1,1 Millionen Juden umbrachten, werden von den Schulen zusammen mit dem nationalen Erziehungsministerium organisiert. Eltern zahlen umgerechnet rund 1200 Euro für die Trips - mehr als ein Drittel davon für den Flug. Das will Ryanair ändern. Man prüfe eigene Flüge nach Polen, um Klassen die Reise nach Auschwitz zu ermöglichen, erklärte ein Vertreter der Airline gemäß der israelischen Tageszeitung Haaretz.

Bislang fliegen die israelischen Schüler mit der polnischen Lot oder der israelischen El Al nach Warschau. Deren Vormacht möchte Ryanair nun brechen. Dabei will sie nicht nur mit billigeren Tickets punkten, sondern auch mit einer schnelleren Verbindung. Die Iren prüfen Direktflüge von Israel nach Krakau. Auschwitz liegt 70 Kilometer von der südpolnischen Stadt entfernt. El Al und Lot fliegen nur nach Warschau. «Wir sprechen mit israelischen Flughäfen», so Ryanair-Manager Howard Millar gemäß Haaretz. Das seien indes lediglich erste Abklärungen.

Schon länger Interesse

Ryanair zeigte bereits im vergangenen Jahr Interesse am israelischen Markt. Rund 2,2 Millionen Passagiere könne man jährlich von diversen europäischen Städten aus nach Israel transportieren, erklärte der Billigflieger damals. Mit der Verabschiedung des Opensky-Abkommens zwischen Israel und der EU wird dies nun auch theoretisch möglich.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Ryanair fliegt auch im Winter von Paderborn/Lippstadt nach Alicante

ticker-ryanair

Abbau von Ryanair in Griechenland: Diese Strecken nach Deutschland und Österreich fallen weg

ticker-unruly-passenger

Pöbelpassagier muss 4000 Euro Strafe zahlen

ticker-ryanair

Ryanair schließt Basis in Thessaloniki und kürzt Angebot in Griechenland 45 Prozent

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack