Ryanair-Flieger in Dublin: Bald weniger Flüge ab der irischen Hauptstadt.

Unzufrieden mit FlughafenRyanair buchstabiert in Dublin zurück

Ausgerechnet am Stammflughafen reduziert der irische Billigflieger die Kapazität. Ryanair gibt dem Betreiber des Dublin Airports die Schuld daran.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Ryanair ist für den Flughafen Dublin die wichtigste Airline. Über 70 Prozent des Verkehrswachstums verdankte der Airport der Hauptstadt der Republik Irland in den Jahren 2014 und 2015 der heimischen Billigairline. Doch davon hat die Fluggesellschaft nun offenbar genug. Ryanair streicht im Jahr 2017 insgesamt rund 1600 Flüge ab Dublin – rund vier Flüge pro Tag. Insgesamt reduziert Ryanair die Kapazität um rund 3 Prozent oder 370.000 Sitze.

An anderen irischen Standorten wie Cork oder Shannon baut Ryanair aus. Dass man das in Dublin nicht tue, daran sei die Flughafenbetreiberin Dublin Airport Authority (DAA) selbst schuld, so Ryanair-Chef Michael O'Leary. «Wir haben von der DAA einfach keine Antwort auf mögliche Wachstums-Rabatte erhalten», so der Manager laut der Zeitung Irish Independent. Dieses Spiel wolle man nicht mitspielen. Es sei seltsam, dass der Flughafen erst nach der Bekanntgabe neuer Routen seine Discounts aussprechen wolle.

50 neue Flugzeuge in den nächsten Monaten

Was man in Zukunft in Dublin plane, hänge an der Preissetzung des Flughafens ab, so O'Leary weiter. Damit spielt er auch darauf an, dass die Airline immer noch entscheiden will, wo sie ihre rund 50 neuen Flugzeuge, die sie in den kommenden Monaten erhält, stationieren wird. Man habe bereits von verschiedenen Flughäfen Anfragen erhalten, die gerne wollen, dass Ryanair die Präsenz ausbaut, ließ Marketing-Chef Kenny Jacobs kürzlich schon anklingen.

Eines hat die Fluggesellschaft bereits klar gemacht: In Großbritannien wird das Wachstum nicht stattfinden. Bereits jetzt ist bekannt, dass zehn neue Flieger in Italien stationiert werden, die Ryanair eigentlich England geplant hatte. Doch das Brexit-Votum der Briten zwang Ryanair, diese Plane anzupassen.

Mehr zum Thema

Kabine von Ryanair: Die Airline erhebt in England eine Gebühr, wenn man neben seinen Kindern sitzen will.

Bittet Ryanair Familien, die zusammensitzen wollen, unrechtmäßig zur Kasse?

ticker-ryanair

Ryanair erstmals seit Börsengang im Jahr 1997 schuldenfrei

ticker-ryanair

Viertes Flugzeug: Ryanair baut Präsenz in Bratislava aus

Airbus A321 Neo von Eurowings: Im Winter hat die Fluglinie elf Jets am BER.

Eurowings will Lücken schließen, die Ryanair in Berlin hinterlässt

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies