Rostec verteidigt nach Antalya-Zwischenfall Superjet 100

Rostec hat dazu aufgerufen, den heimischen Regionaljet nicht zu verteufeln, nachdem ein Superjet 100 von Azimuth Airlines bei einer harten Landung in Antalya in Brand geraten war. Laut dem staatlichen Technologiekonzern, zu dem auch der Flugzeugbaukonzern UAC gehört, geriet die Maschine von Azimuth Airlines in Scherwinde und schlug deshalb hart auf der Landebahn auf. Die Systeme des Superjets 100, einschließlich des Fahrwerks, hätten wie vorgesehen funktioniert, zitiert der Kanal Aviatorshina Rostec. Der linke Motor habe jedoch einen schweren Schlag abgekriegt, wodurch Kraftstoff ausgelaufen und ein Feuer ausgebrochen sei.

Rostec erklärte, die Zuverlässigkeitsstatistik des Superjets sei mit der von Flugzeugen ähnlicher Klasse ausländischer Hersteller vergleichbar und liege 2024 bei 98 Prozent. Alle schwerwiegenden Vorfälle mit Superjets seien entweder auf menschliches Versagen oder auf ungünstige äußere Umstände zurückzuführen.

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