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Rolls-Royce baut Tochter ITP Aero aus – und will sie verkaufen

Der Triebwerksbauer schlägt vor, den Umfang der Aktivitäten der soanischen Tochter ITP Aero zu erweitern. Dies erfolge im Rahmen der laufenden detaillierten Überprüfung der Präsenz im Bereich der zivilen Luft- und Raumfahrt, da man sich darauf konzentriere, Schlüsselkompetenzen und -technologien zu schützen, Kosten zu senken und das Unternehmen so zu positionieren, dass es sich von den dramatischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die globale kommerzielle Luftfahrt erholen kann, erklärt Rolls-Royce.

Erstens schlägt der britische Konzern vor, die Anlage und die Belegschaft in Hucknall, Großbritannien, in ITP Aero zu überführen. Zweitens schlägt er vor, die Herstellung von Flugzeugtriebwerksstrukturen bei ITP Aero zu konsolidieren. Drittens hat Rolls-Royce die Angestellten in Inchinnan, Schottland, darüber informiert, dass es das Ziel ist, die Herstellung von Turbinenschaufeln und Verdichterflügeln für Flugtriebwerke im dortigen Werk fortzusetzen. Viertens hat der Konzern die Angestellten in Ansty, Vereinigtes Königreich, darüber informiert, dass es das Ziel sei, die Herstellung von Fan-Gehäusen für Flugtriebwerke im dortigen Werk fortzusetzen.

Wie bereits bei der Bekanntgabe udernserer Halbjahresergebnisse im August angekündigt, hat Rolls-Royce wir eine Reihe potenzieller Veräußerungskandidaten identifiziert, die zur Stärkung der Bilanz einen Erlös von mehr als zwei Milliarden Pfund Sterling erwirtschaften sollen, und dazu gehört auch ITP Aero. Die Vorbereitungsarbeiten sind im Gange.