Airbus A321 von Delta und die Botschaft: Anfang und hoffentlich Ende der Corona-Krise.

Airbus-Jet in der WüstePilot findet in abgestelltem A321 Post aus der Vergangenheit

Ein Pilot von Delta Air Lines hat einen Airbus A321 von dessen Corona-Parkplatz in der Wüste abgeholt. Dabei fand der Erste Offizier eine 435 Tage alte Botschaft.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Am 1. Juni 2021 kam Nick Perez zum Flugzeugparkplatz und -friedhof Victorville in der Mojave-Wüste. Der Erste Offizier von Delta Air Lines holte dort einen Airbus A321 seiner Fluglinie ab, um ihn wieder in Betrieb zu nehmen. Als er sich im Cockpit umsah, machte ihn Techniker Tom Trenda auf das Tischchen am Kopiloten-Platz aufmerksam.

Dort fand Perez etwas, das der Techniker wohl schon bei der Vorbereitung des Flugzeuges entdeckt hatte: eine Nachricht aus der Vergangenheit. «Hey Piloten, es ist der 23. März und wir sind gerade aus MSP angekommen», stand auf einem Zettel. Gemeint war der 23. März 2020 und MSP steht für den Abflughafen Minneapolis-Saint Paul.

Knapp fünf Jahre alter Jet

«Sehr gruselig, so große Teile unserer Flotte hier in der Wüste zu sehen», heißt es weiter. «Wenn ihr zur Abholung hier seid, muss es das Licht am Ende des Tunnel sein.» Darunter ist die Unterschrift vom Ersten Offizier Chris Dennis zu lesen, der die Maschine 435 Tage zuvor nach Victorville gebracht hatte. Er wünscht seinen Kollegen einen sicheren Flug.

Es handelte bei dem Flugzeug um den knapp fünf Jahre alten A321-200 mit dem Kennzeichen N309DN. Laut Delta Air Lines war es der letzte Airbus A321, der noch zur Corona-Pause in Victorville stand und nun zurückgeholt wurde.

120 Teile gespendet

Während das Flugzeug eingelagert war, musste es Teile für andere Flieger spenden - laut Delta «eine übliche Praxis für die Langzeitlagerung». Bei N309DN sei es allerdings extremer gewesen als üblich. Demnach gingen über 120 Teile an andere Flugzeuge. Techniker Tom Trenda und sein Team bereiteten den A321 über Wochen auf den Neustart vor.

Im Dienst ist das Flugzeug allerdings noch nicht wieder. Am 1. Juni flog es zwar von Victorville nach Minneapolis-Saint Paul. Seitdem ist es nicht mehr abgehoben. Bleibt abzuwarten, ob der nächste Kopilot auch etwas unter dem Tischchen findet.

Mehr zum Thema

Airbus A380: Für wen macht er noch Sinn?

Klapperschlangen und Skorpione nisten sich in Airbus A380 ein

Airbus A321 Neo in den Farben von Delta: Die Airline hat nun insgesamt 125 Exemplare bestellt.

Delta holt sich kräftig Neo-Nachschub

<strong>Platz 10: </strong>Phoenix Goodyear Airport, USA. Hier sind derzeit 162 Flugzeuge geparkt.

Auf diesen Airports sind die meisten Flieger abgestellt

ticker-airbus-neo-1

Airbus übergibt 800. A320 aus Endmontage in Tianjin

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack