Terminal des neun Flughafens: Ausgelegt für 130 Millionen Passagiere.

Pekings teurer Riesenflughafen

In Peking entsteht der größte Flughafen der Welt. Nun wurden weitere Details über das Projekt bekannt.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Erst vor etwas mehr als vier Jahren hat die Regierung den Beijing Capital International Airport erweitert - und schon stößt er wieder an seine Kapazitätsgrenzen. Anlässlich der Olympischen Spiele von 2008 baute man das riesige Terminal3. 75 Millionen Reisende konnte der Airport danach aufnehmen. Damit ist er der zweitgrößte Flughafen der Welt nach Atlanta mit rund 90 Millionen Passagieren. Doch 2011 betrug das Passagieraufkommen gemäß Airports Council International bereits mehr als 78 Millionen - der Flugplatz platz also bereits aus allen Nähten. Auch der andere Pekinger Flughafen, Beijing Nanyuan, ist überlastet. Auch wenn er als ältester Airport Chinas mit 1,2 Millionen Passagieren nur einen Bruchteil des Verkehrs des Beijing Capital International Airports abwickelt.

Darum baut Peking bereits an einem neuen Riesen-Flughafen. Er entsteht in der Region Daxing, etwa 50 Kilometer außerhalb des Zentrums. Der Name des neuen Flughafens ist noch nicht bekannt, auch genaue Zahlen zur Kapazität nannten die Behörden bisher nicht. Die Spekulationen reichten von 120 Millionen bis 200 Millionen jährlichen Passagieren. Der Radiosender China Radio International gab nun am Sonntag (26.Februar) bekannt, dass es mehr als 130 Millionen sein sollen, sowie rund 5,5 Millionen Tonnen an Fracht.

Hochgeschwindigkeitszug aus Peking

Und das Megaprojekt wird auch einiges kosten: Wie das Caijing Magazine berichtet, dürften umgerechnet rund 3,5 Milliarden Euro nötig sein, um den neuen Flughafen zu bauen. Woher genau diese kommen, ist allerdings noch nicht bekannt. Die Regierung hält sich, was den Bau betrifft, ziemlich bedeckt. Der Flughafen wird aber neun Start- und Landebahnen haben und soll sich über eine Fläche von rund 27 Quadratkilometern erstrecken. Schon 2017 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die rund einstündige Fahrt, die es momentan noch von der Hauptstadt bis zu dem Areal braucht, soll dann durch einen Hochgeschwindigkeitszug auf 30 Minuten verringert werden.

Mehr zum Thema

Eines der mysteriösen Bilder: Sind sie echt?

Steht hier ein neues chinesisches Regionalflugzeug mit Elektroantrieb?

Blick aus einem Airbus A321 LR von Air Astana: Die Airline hat ein neues Segment entdeckt.

Air Astana entdeckt China als Wachstumsmotor und will viel mehr Umsteiger

H-6N Bomber

China zeigt seinen «Donnergott» mit Atomrakete - doch die H-6N hat einen entscheidenden Nachteil

Flughafen Paris und Schild, um das es geht: Da hat sich ein Fehler eingeschlichen.

Flughafen Paris Charles de Gaulle macht aus Schweizern Chinesen

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack