Remote TowersNorwegen stellt weitere sieben Flughäfen auf Fernsteuerung um

Elf norwegische Flughäfen werden bereits durch sogenannte Remote Tower überwacht. Drei weitere folgen bald. Und nun wird das Programm der ferngesteuerten Kontrolltürme nochmals ausgeweitet.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Die Luftfahrt ist von großer Bedeutung für die Anbindung der Regionen in Norwegen – etwa durch 30.000 Krankentransporte per Flugzeug pro Jahr. Daher sind die vielen kleinen Flughäfen des Landes sehr wichtig. «Zwei von drei Norwegerinnen und Norwegern haben innerhalb einer Stunde Fahrzeit Zugang zu einem Flughafen», erklärt der staatliche Betreiber Avinor.

Doch viele der Kontrolltürme müssen renoviert oder komplett ersetzt werden. Dabei setzt Avinor seit 2019 auf Remote Towers. Aus der Ferne gesteuerte Kontrolltürme würden Kosten sparen, argumentiert das Unternehmen. «In Zukunft kann eine Person den Verkehr mehrerer Flughäfen von derselben Position aus abwickeln», so Avinor. «Dies bietet ebenfalls erhebliche Effizienzsteigerungen und geringere Kosten, was wiederum den guten Flugverkehr sicherstellt, den wir heute in Norwegen haben.»

Elf plus drei plus sieben

Jetzt hat der Flughafenbetreiber mit der Firma Kongsberg Defense & Aerospace Verträge für Remote Tower an sieben weiteren Flughäfen geschlossen: Båtsfjord, Vadsø, Sørkjosen, Sandane, Mosjøen, Ørsta Volda und den neuen Flughafen Mo i Rana am Polarkreis. Sie sollen ab 2027 vom Kontrollzentrum in Bodø aus kontrolliert werden. Es ist die Phase 2a des Projektes.

Aus Bodø werden bereits jetzt elf Türme ferngesteuert: Røst, Vardø, Hasvik, Berlevåg, Mehamn, Røros, Rørvik, Namsos, Svolvær, Sogndal und Førde. Im März 2025 werden die letzten drei Türme von Phase 1 des Projektes von dort aus in Betrieb genommen: Molde, Leknes und Sandnessjøen. Zugleich wird das System aufgerüstet, sodass jeder Arbeitsplatz im Zentrum in Bodø bis zu drei Flughäfen gleichzeitig kontrollieren kann.

Mehr zum Thema

Tower am Flughafen München: Bekommt Kameras.

Flughafen München bekommt virtuellen Kontrollturm

Der Flughafen Genf sicher sich eine 3+.

Flughafen Genf bekommt einen virtuellen Kontrollturm

Wenn der Lotse nur Bildschirme sieht: Technologie der Zukunft.

Die Lotsen für Saarbrücken sitzen in Leipzig

ticker-norwegen

Norwegen testet Steuerung mehrerer Flughäfen aus einem Remote Tower

Video

united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
united airlines boeing 787 9 elevated relax row
Mehr Platz zum Liegen in der Economy: United Airlines führt ab 2027 Sitzreihen ein, die sich in eine Schlafcouch verwandeln lassen. Die amerikanische Fluggesellschaft folgt damit einem Konzept, das andere Airlines bereits vorgemacht haben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg