Der IATA-Prototyp des futuristischen Sicherheitschecks

Mit Würde durch den Checkpoint

Der Weltluftfahrtverband hat den "Checkpoint der Zukunft" vorgestellt. Den Passagieren soll er einigen Stress ersparen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Jeder Fluggast hat sich schon einmal darüber geärgert: Erst die ewig lange Schlange vor dem Sicherheitscheck, dann kommt man endlich dran und zu allem Überfluss piepst es bei der dritten Runde durch die Schleuse immer noch. Also: Schuhe aus und abtasten lassen.

Der Weltverband der Fluggesellschaften, die International Air Travel Association (IATA), hat Angst, dass diese Prozedur Reisende abschreckt und diese sich in Zukunft lieber in den Zug, das Auto oder aufs Schiff begeben.

In Singapur hat die IATA daher jetzt den "Checkpoint der Zukunft" vorgestellt: Mit Jacke, Gürtel, Schuhen angezogen und dem Handgepäck in der Hand können die Passagiere ganz gemütlich durch die Kontrollstation spazieren.

Drei Sicherheitsstufen

Der Checkpoint-Prototyp besteht aus drei Röhren, durch die die Reisenden schreiten - je nach vorheriger Sicherheitseinstufung. Die wird anhand des Reisepasses bestimmt. Die Sicherheitsstufen sind "Vielflieger", "Normal" und "erhöhte Sicherheitsstufe". Um es als Vielflieger in die Expressschlange zu schaffen, müsste man sich einmalig einem tieferen "Background-Check" unterziehen. Dann sind die Reisenden in einer Datenbank registriert und können durch den schnellen Kanal, in dem im Vorbeigehen lediglich nach Metallgegenständen und Flüssigkeiten gesucht wird.

In den anderen Kanälen sind die Untersuchungen strenger - aber immer noch automatisch. "Der Checkpoint ermöglicht den Fluggästen, mit Würde die Sicherheitskontrollen zu passieren", so IATA-Direktor Giovanni Bisignani bei der Präsentation des Konzeptes - "Ganz ohne Grapschen". Bis ein solches System einsetzbar sei, könnten laut IATA allerdings noch fünf Jahre vergehen.

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies