Lufthansas Super StarGescheiterte Restaurierung kostete 150 Millionen

Mehr als zehn Jahre versuchte Lufthansa, eine alte Lockheed Super Star wieder flugfähig zu machen. Jetzt sind die Gesamtkosten des Projektes bekannt.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Ende der 1950er-Jahre waren Lufthansas Lockheed Super Star zwischen Deutschland und Nordamerika unterwegs. In dieser Tradition kaufte die Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung 2007 drei Flugzeuge des Typs. Im folgenden Jahr starteten im US-Bundesstaat Maine Arbeiten, um eine der erworbenen Super Stars wieder flugfähig zu machen. Doch 2018 stoppte Lufthansa das Projekt und brachte das Flugzeug 2019 nach Deutschland.

Unklar war bisher, was das Ganze gekostet hat. Schätzungen lauteten stets auf mehr als 100 Millionen Euro. Jetzt antwortete Lufthansa-Chef Carsten Spohr bei der Hauptversammlung des Konzerns am Dienstag (5. Mai) auf eine entsprechende Frage: «Die Gesamtkosten des Projekts von 2007 bis 2019, nachdem wir das Projekt beendet und das Flugzeug zurückgeholt haben nach Bremen, belaufen sich auf 150 Millionen Euro.» Davon sei ein großer Teil allerdings von externen Spendern und Sponsoren getragen worden.

Zu kompliziert und teuer

Spohr erklärte, die Restaurierung in einen flugfähigen Zustand habe sich als zu kompliziert und kostspielig erwiesen. Künftig soll der Flieger ausgestellt werden. Wo und mit welchem Konzept, wolle man zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben, so Spohr.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Lufthansa Super Star.

Mehr zum Thema

Historisches Bild einer Lockheed L-1649A Super Star von Lufthansa: Damit ging es Ende der 1950er-Jahre Richtung Nordamerika.

Lufthansa schickt Super Star über den Atlantik

Geparkte Lufthansa-Flieger in Frankfurt: Der Staat soll helfen.

Lufthansa drohen Rückzahlungen in Milliarden-Höhe

ticker-lufthansa

Lufthansa, Austrian Airlines und ITA Airways nehmen Flüge nach Riyadh und Amman wieder auf

Bordservice Project Fox: Bei Lufthansa werden die Komponenten nun getrennt erhitzt.

Mehr Gourmet, weniger Toilette: Neuer Lufthansa-Bordservice hat gesperrtes WC zur Folge

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies