Lufthansas Super StarGescheiterte Restaurierung kostete 150 Millionen

Mehr als zehn Jahre versuchte Lufthansa, eine alte Lockheed Super Star wieder flugfähig zu machen. Jetzt sind die Gesamtkosten des Projektes bekannt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Ende der 1950er-Jahre waren Lufthansas Lockheed Super Star zwischen Deutschland und Nordamerika unterwegs. In dieser Tradition kaufte die Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung 2007 drei Flugzeuge des Typs. Im folgenden Jahr starteten im US-Bundesstaat Maine Arbeiten, um eine der erworbenen Super Stars wieder flugfähig zu machen. Doch 2018 stoppte Lufthansa das Projekt und brachte das Flugzeug 2019 nach Deutschland.

Unklar war bisher, was das Ganze gekostet hat. Schätzungen lauteten stets auf mehr als 100 Millionen Euro. Jetzt antwortete Lufthansa-Chef Carsten Spohr bei der Hauptversammlung des Konzerns am Dienstag (5. Mai) auf eine entsprechende Frage: «Die Gesamtkosten des Projekts von 2007 bis 2019, nachdem wir das Projekt beendet und das Flugzeug zurückgeholt haben nach Bremen, belaufen sich auf 150 Millionen Euro.» Davon sei ein großer Teil allerdings von externen Spendern und Sponsoren getragen worden.

Zu kompliziert und teuer

Spohr erklärte, die Restaurierung in einen flugfähigen Zustand habe sich als zu kompliziert und kostspielig erwiesen. Künftig soll der Flieger ausgestellt werden. Wo und mit welchem Konzept, wolle man zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben, so Spohr.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Lufthansa Super Star.

Mehr zum Thema

Historisches Bild einer Lockheed L-1649A Super Star von Lufthansa: Damit ging es Ende der 1950er-Jahre Richtung Nordamerika.

Lufthansa schickt Super Star über den Atlantik

Geparkte Lufthansa-Flieger in Frankfurt: Der Staat soll helfen.

Lufthansa drohen Rückzahlungen in Milliarden-Höhe

ticker-lufthansa

Lufthansa: Erste Allegris-First-Class-Prämienflüge bei Miles & More verfügbar

Airbus A380 von Lufthansa: Warum setzte ein Superjumbo in München zu früh auf?

Airbus A380 von Lufthansa trifft bei Landung in München einen Teil der Pistenbefeuerung

Video

Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies