Lufthansa hatte Aerq vor Liquidation noch nicht ganz übernommen

Die Lufthansa-Technik-Beteiligung Aerq und Discover Airlines testeten ein neues Bordunterhaltungssystem namens Aerena. In Zukunft sollte es auch bei anderen Airlines der Lufthansa-Gruppe zum Einsatz kommen. Der deutsche Luftfahrtkonzern wollte sich daher im Frühjahr die volle Kontrolle über den Hersteller sichern. Am 17. Mai kam dafür vom Bundeskartellamt die Freigabe für den «Erwerb der Alleinkontrolle» an Aerq.

Am 4. November hat das Unternehmen jedoch überraschend sein Ende bekannt gegeben. Doch was ist inzwischen aus der geplante Komplettübernahme durch den Lufthansa-Konzern geworden? Hat sie bereits stattgefunden?

«Nein, der Anteilsübergang ist nicht vollzogen worden», erklärt ein Lufthansa-Technik-Sprecher auf Anfrage. So etwas brauche Zeit und sei nun «von der aktuellen Entscheidung überholt worden». Daher ist die Gesellschafterstruktur laut dem Sprecher unverändert: An den Firmen LG-LHT Aircraft Solution und der LG-LHT Passenger Solutions hält Lufthansa Technik jeweils 51 Prozent und LG Electronics jeweils 49 Prozent. Diese beiden Gesellschaften halten wiederum je 50 Prozent an Aerq.

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