Vistara: Gut betuchte Geschäftsleute im Visier.

Auf ExpansionskursVistara baut das Angebot kräftig aus

Ab Sommer 2016 will die indische Airline Vistara 400 Flüge in der Woche anbieten. Das ist eine Steigerung der angebotenen Flüge um 25 Prozent.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Die junge indische Fluglinie fliegt im zweiten Jahr stramm auf Expansionskurs. Vistara erhöht das Flugangebot im Sommer um 25 Prozent auf 400 wöchentliche Flüge. Als neue Ziele werden Jammu, Kochi und Srinagar angesteuert. Außerdem soll ein zusätzlicher Flug auf der Strecke von Neu Delhi nach Bengaluru eine Rückkehr am selben Tag möglich machen – ein Angebot, das vor allem Business-Reisende locken dürfte.

Vistara wird außerdem in den kommenden Monaten vier neue Airbus A320 in Betrieb nehmen. Dann soll die Zahl der Flüge auf 580 pro Woche steigen. Aktuell steuert die Fluggesellschaft Delhi, Mumbai, Bengaluru, Hyderabad, Pune, Ahmedabad, Lucknow, Goa, Guwahati, Bagdogra, Bhubaneswar und Varanasi an. Srinagar wird zum ersten Mal am 7. April angeflogen, Jammu am 9. April und  Kochi am 14. April.

Erste indische Airline mit Premium Economy

Vistara hatte vor einem Jahr den Flugbetrieb zwischen Delhi und Mumbai aufgenommen.  Die Gesellschaft sitzt in Delhis Satellitenstadt Gurgaon und nutzt den Delhi-Indira Gandhi International Airport als Hub. Es handelt sich um ein Joint Venture zwischen der indischen Industriegruppe Tata Sons und Singapore Airlines.

Die beiden Partner hatten Mitte der Neunzigerjahre bereits einen erfolglosen Versuch gestartet, eine Full-Service-Fluggesellschaft zu gründen. Damals erteilte ihnen die indische Regierung keine Flugerlaubnis. Die beiden Partner investierten nun gemeinsam ein Startkapital von 100 Millionen Dollar für Vistara. Tata betrieb in den Dreißigerjahren Tata Airlines, die später nationalisiert wurde und in Air India umbenannt wurde.

Erste indische Airline mit Premium Economy

Vistara bietet ein Premium-Angebot und bedient  gutbetuchte indische Geschäftsleute als Zielgruppe. Sie war die erste innerindische Airline, die Premium-Economy Sitze angeboten hat. Die anderen privaten indischen Airlines positionieren sich fast alle als Billigairlines oder regionale Anbieter.

Mehr zum Thema

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines fordert offenbar mehr Einfluss bei Air India

ticker-singapore-airlines

Passagiere verklagen Singapore Airlines wegen Turbulenzen-Flug

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines erweitert Codeshare mit Lufthansa nach Kuala Lumpur

ticker-singapore-airlines

Australien genehmigt vorläufig engere Zusammenarbeit von Singapore Airlines und All Nippon Airway

Video

Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin