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Iberia zurück in der Gewinnzone – plant weitere Expansion

Insgesamt hat die spanische Airline im Jahr 2022 13 neue Flugzeuge übernommen, sieben Airbus A350 und sechs A320 Neo. Man habe auch das gesamte Streckennetz von 2019 wiederhergestellt, während es gelungen sei, sich den damaligen Kapazitätszahlen anzunähern, teilt sie mit. Das Jahr 2023 werde man mit einer Kapazität beginnen, die fünf Prozentpunkte über dem Niveau vor der Pandemie liege, so Iberia.

Ein Schwerpunkt sei die Stärkung des Drehkreuzes am Flughafen Madrid, um mit den wichtigsten europäischen Drehkreuzen konkurrieren zu können. In diesem Jahr habe man mit der Eröffnung von Dallas und Washington eine starke Offensive in den Vereinigten Staaten gestartet und verfüge nun über acht Ziele (New York, Miami, Boston, Los Angeles und Chicago, dazu kommen San Francisco, Dallas und Washington).

Lateinamerika war 2022 das zweite große Ziel von Iberia und wird es 2023 noch verstärkt sein. Nach der Wiederaufnahme der Flüge nach Caracas und Rio de Janeiro verfügt die Airline über 18 Ziele in 16 Ländern mit einem Angebot von rund 260 wöchentlichen Flügen, das in den kommenden Monaten weiter wachsen wird. Das stärkste Wachstum auf diesem Markt verzeichnete Iberia in Mexiko (bis zu drei tägliche Flüge) und Kolumbien (wo sie von zwei täglichen Flügen auf 18 Frequenzen und schrittweise auf bis zu drei tägliche Flüge aufstocken wird). Diese beiden Länder sowie Peru (wo die Flüge von sieben auf zehn pro Woche aufgestockt werden und die Fluggesellschaft zwei tägliche Flüge anstrebt) und Argentinien werden im Jahr 2023 im Mittelpunkt der Offensive von Iberia stehen.

Nach den Schwierigkeiten, die die gesamte Branche aufgrund der pandemiebedingten Reisebeschränkungen hatte, werde man 2022 voraussichtlich wieder in die Gewinnzone zurückkehren, so Iberia. Alle drei Geschäftsbereiche (Fluggesellschaft, Abfertigung und Wartung) lägen in die Gewinnzone.