Hitze: Passagiere in Tailwind-Jet in München wählen Notruf

Wegen großer Hitze an Bord eines Air-Malta-Jets wurden vergangene Woche drei Reisende ohnmächtig. Zu einem ähnlichen Vorfall kam es in einem Ryanair-Flugzeug, das von Malaga nach Mailand fliegen sollte. Und am Sonntagvormittag (23. Juli) kam es auch in München zu einer extremen Situation.

Wie die Zeitung tz berichtet, funktionierte die Klimaanlage in einer Maschine von Tailwind Airlines nicht, die für Tui von München nach Antalya fliegen sollte. Der Flieger stand demnach aufgrund eines technischen Problems mehr als drei Stunden am Boden, mit den Gästen an Bord. Es seien mindestens zwei Menschen aufgrund der Hitze im Flieger kollabiert, berichten andere Passagiere der Zeitung. Kinder hätten sich übergeben müssen.

Der Pilot rief die Reisenden per Durchsage auf: «Tun Sie jetzt nichts Unüberlegtes!», schreibt das Blatt, dem eine Aufzeichnung der Durchsage vorliegt.

Nach rund dreieinhalb Stunden konnten die Menschen das Flugzeug verlassen und wurden teilweise ärztlich versorgt. Einige der Fluggäste hatten zuvor gehandelt: Ein Sprecher des Flughafens München erklärte gegenüber der tz, Passagiere hätten den Notruf gewählt.

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